Max Roach- Deeds not words
Deeds not words ist 1958 auf Riverside erschienen. Wie langweilig: es ist mal wieder der pure Hardbop. Und Ja, es ist eine sehr neutrale, höhepunktsarme Platte. Es gibt so viele Jazzaufnahmen aus den 50ern, die ein tolles Cover haben, wie diese, und auf denen immer super Musiker mitspielen, wie auf dieser, sodass man schnell dazu verführt wird sich solch ein Platte zu kaufen. Aber Vorsicht, dies ist auch mal wieder eine Platte,die für jeden Nicht-Musiker schwer zugänglich ist und am Ende eher enttäuschen wird. Das was die Platte kann ist: eine bestimmte Atmosphäre schaffen. In dem Fall ist die Atmosphäre eher düster und schwer und klingt nach Beerdigung. Sicher in einigen Stimmungslagen genau das richtige, aber dann gibt es noch ganz andere Platten die Abhilfe schaffen. Im Grunde ist diese Platte nur in meinem Portofolio weil ich ein Fan von Max Roach bin und selber ab und zu auf die Drums einhacke. Max Roach ist und bleibt der akademischte Schlagzeuger aus der goldenen Ära des Bops. Gut zu hören auf dieser Scheibe mit dem schönen Cover.


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